the belles
Review

The Belles

The Belles: Eine Welt in der die Schönheit regiert.

Titel: The Belles

Autor: Dhonielle Clayton

Erscheinungsdatum: 11. Februar 2019

ISBN: 978-3522505833

Bewertung: 5/5+

Cover: 5/5+

Inhalt: 5/5

Liebesgeschichte: 5/5

Spannung: 5/5

Inhalt:

Glitzernd, glanzvoll, grausam – willkommen in der Welt der Belles!
Die Welt von Orléans wird von Hässlichkeit bestimmt, und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. Camelia ist eine Belle – schön, begehrt, mit magischen Fähigkeiten. Am Königshof will sie allen zeigen, dass sie die Beste ist. Doch hinter den schillernden Palastmauern lauern dunkle Geheimnisse. Camelia erkennt, dass ihre Fähigkeiten viel stärker und gefährlicher sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. Sie sind eine Waffe, die sich andere zunutze machen wollen. Daher muss sie sich entscheiden: Soll sie die Tradition der Belles bewahren oder ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Welt für immer zu verändern? Das Schicksal der Belles und von Orléans liegt mit einem Mal in ihren Händen …

Meine Meinung:

The Belles war ein erschreckend dystopischer und düsterer Roman, in dem all die Blumen und Schönheit wirklich nur der Deckmantel für Machthunger und Grausamkeit sind.

Ich muss gestehen, dass ich keinen der Charaktere wirklich gemocht habe, aber ich denke genau das hat das Buch so einzigartig gemacht. Meist tendiert man dazu entweder die mächtigen und Schönen super zu finden oder halt die unterdrückten Rebellen. In diesem Buch mochte ich eigentlich nur einen Nebencharakter: Remy.

Das Konstrukt das nur die Reichen besonders gut gekleidet oder schön sehen kennen wir natürlich auch – doch in “The Belles” wurde es auf die absolute Spitze getrieben und hat unserer Gesellschaft den Spiegel vorgesetzt. Wie krankhaft kann der Schönheitswahn werden – und treibt er einen vielleicht sogar in den Wahnsinn? Warum können wir nie zufrieden damit sein wie wir aussehen,sondern wollen immer etwas daran ändern? Camille, der Hauptcharakter ist die leise moralische Stimme in unseren Köpfen, die nur selten zu Wort kommt: Du bist schön so wie du bist. Deine Makel machen dich einzigartig. Warum so viel Schmerz ertragen, nur um wie jemand anderes auszusehen?

Besonders sympathisch fand ich hingegen, dass Camille dunkelhäutig war und dennoch als wunderschön und perfekt beschrieben wurde. Denn genau davon brauchen wir viel mehr in der Buchwelt. Die Diversität in diesem Roman hat einfach Spaß gemacht!

Alles in allem fand ich die Idee und auch Umsetzung des Buches wirklich einzigartig und kann nicht abwarten zu erfahren, welches Unglück uns im nächsten Teil erwarten wird!

(Das der Verlag mir ein Rezensionsexemplar zukommen ließ hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.)


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